Regional vom Förster

© Landesforsten.rlp.de / Ingrid Lamour

80 Prozent der Weihnachtsbäume stammen aus land­wirtschaftlichen Plantagen, das heißt, nur ein kleiner Anteil unserer Weihnachtsbäume ist auf Waldflächen gewachsen. Der FSC-Öko-Weihnachtsbaum aus dem Wald ergänzt daher das Angebot von Weihnachts­bäumen aus landwirtschaftlichen Plantagen, die nach den im landwirtschaftlichen Bereich gültigen Öko-Standards wie Bioland oder Naturland bewirt­schaftet werden.

Der Öko-Weihnachtsbaum ist vor diesem Hintergrund ein Premiumprodukt, des­sen Produktion viel Hand­arbeit verlangt. Deshalb darf und muss er teurer als konventionelle Weih­nachtsbäume sein.

Da der chemiefreie Öko-Weihnachtsbaum noch kein Standard und somit nicht überall zu kaufen ist, können Sie beim Kauf von anderen Weihnachtsbäumen fol­gendes beachten:

  • Über 70 Prozent aller Weihnachtsbäume sind Nordmanntannen, obwohl sie ursprünglich gar nicht bei uns wachsen. Daher ist es besser, sich für eine regionale Baumart zu entscheiden, wie Fichte, Kiefer oder Tanne. Am besten beim Förster aus der Region oder regionalen Anbietern. Teilweise ist es möglich den Baum selbst zu schlagen.
  • Versuchen Sie grundsätzlich regional zu kaufen und fragen Sie nach der Herkunft. Ein kurzer Transport­weg wirkt sich positiv auf die Ökobilanz aus.

Verkaufsstellen der rheinland-pfälzischen Forstämter finden Sie unter www.treffpunktwald.de und www.wald-rlp.de. Die Forstämter sorgen an den Verkaufstagen zum Teil mit Wildbratwurst und  Glühwein für das leibliche Wohl. Auch andere Aktionen, wie Lagerfeuer und der Verkauf von Wildfleisch, sorgen für einen tollen Ausflug mit der Familie.