Was ist eine ungeregelte Pumpe?

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Schauen Sie auf das Typenschild der Heizungspumpe. Dort steht neben verschiedenen Abkürzungen die Angabe „P1“ für die Leistungsaufnahme der Pumpe in Watt (W) als ein fester Wert, zum Beispiel: P1: 80 W. Es gibt auch mehrstufige Heizungspumpen mit drei bis vier unterschiedlichen Wattangaben und einem Stufenschalter, zur manuellen Einstellung.

Hocheffiziente Heizungspumpen nehmen nur so viel Leistung auf, wie gerade benötigt wird. Auf dem Typenschild steht ein Leistungsbereich von–bis oder Min./ Max., zum Beispiel: P1(W): 25–60 oder 25–60 W.

Stellen Sie die Heizungspumpe richtig ein:

  • Reduzieren Sie die Betriebsdauer der Heizungspumpe. Ein Installateur kann dafür sorgen, dass die Regelung die Heizungspumpe im Sommerhalbjahr abschaltet. Bei neuen Heizanlagen ist das vorgeschrieben und auch so eingestellt, bei älteren teilweise nicht. Allerdings sollten Sie die Pumpe auch im Sommer einmal pro Monat kurz einschalten, um ein „Festfressen“ zu vermeiden.
  • Passen Sie die Pumpeneinstellung an: Ältere mehrstufige Heizungspumpen sind oft ein bis zwei Stufen zu hoch eingestellt. Stellen Sie die Pumpe einfach auf die niedrigste Stufe, bei der die Wohnung noch warm wird. Eine moderne, geregelte Pumpe passt die Drehzahl automatisch dem jeweiligen Bedarf an.
  • Ein hydraulischer Abgleich der Heizanlage sorgt dafür, dass immer die tatsächlich benötigte Wassermenge in die zu beheizenden Räume transportiert wird. Dies verringert die Arbeit der Pumpe und spart Strom und Heizenergie.

Weitere Informationen:

Heizung optimieren: So sparen Sie mit den wichtigsten Einstellungen (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz)

Umwälzpumpen für die Heizung: Infos zu Einstellung, Austausch, Kosten und Förderung (co2online)

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