Privat richtig beleuchten

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Es ist nicht schwer, lichtverschmutzungsarme, umweltschonende und wirtschaftliche Beleuchtung einzurichten - gerade auch im Privaten. Folgende Hinweise helfen bei Planung und Auswahl künstlicher Außenbeleuchtungen:

  • Verzichten Sie auf überflüssige Beleuchtung wie z.B. Lichtkugeln oder Bodenstrahler. Vermeiden Sie die Anstrahlung von Bäumen oder Büschen, denn dies zieht Insekten an und stört den Nachtrhythmus der Tiere Ihres Gartens.
  • Licht sollte nur eingeschaltet werden, wenn es wirklich gebraucht wird. Hilfreich dafür sind Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren. Bewegungsmeldern sollten richtig ausgerichtet sein, damit sie nicht von jedem Passanten ausgelöst werden. Nach Mitternacht lieber abschalten oder dimmen.
  • Licht sollte dorthin gelenkt werden, wo es benötigt wird, z B. auf Wegen, Treppen oder an Eingängen. Achten Sie bei der Auswahl auf abgeschirmte und damit blendfreie Leuchten, die nur nach unten strahlen („downlights“ oder „full cut off“).
  • Die Anwendung von „Insektenlampen“, die Insekten anlocken und töten, ist im Freien gesetzlich verboten, da sie zahlreiche Nützlinge und gefährdete Insektenarten schädigen.
  • LED-Lampen sind am effizientesten. Insektenfreundlicher sind LED mit geringen Blauanteilen und warmweißem Licht. Die Farbtemperatur steht auf der Verpackung und sollte nicht über 3000 Kelvin liegen

Weitere Informationen:

Nachterlebnis statt Lichtverschmutzung (PDF), Flyer des Amtes für Umweltschutz der Stadt Stuttgart mit Beleuchtungstipps.

Themenseite "Licht" mit Beleuchtungstipps für zuhause - Umweltbundesamt.

Informationen rund um das Thema effiziente Beleuchtung finden Sie auch in unserem Umwelttipp "Sparsame Lampen" (Januar 2015).

Zahlreiche Informationen zur richtigen Beleudchtung gibt es auf der Seite der Beleuchter: www.licht.de