Was kommt auf den Grill?

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  • Hätten Sie das gedacht? Die Art des Grillens (Holzkohle, Gas- oder Elektrogrill) ist für die Umwelt längst nicht so entscheidend, wie die Auswahl des Grillguts. Betrachtet man das gesamte Grillen von der Herstellung der einzelnen Grills und der Erzeugung des Grillguts über das Grillen selbst bis zur Entsorgung der Grillgeräte zeigt sich, dass nahezu 95 Prozent der anfallenden klimarelevanten Emissionen durch das Grillgut verursacht werden.
  • Wenn Sie auf Rindfleisch und Grillkäse verzichten und stattdessen Gemüse und Schweinefleisch nehmen, vermeiden Sie allein knapp 20 Prozent klimaschädlicher Emissionen. Das hat die Ökobilanz-Studie des TÜV Rheinland ergeben. Tierische Produkte belasten die Umwelt über den gesamten Lebensweg weit mehr als Gemüse.
  • Daher gilt auch beim Grillen: Weniger Fleisch, mehr Gemüse, Bioprodukte, möglichst regional und saisonal – das schont Umwelt und reduziert Gesundheitsrisiken.
  • Fleischlose Rezeptideen: Bei Maiskolben und Kartoffeln verkürzt sich die Grill­zeit, wenn man sie im Kochtopf vorgart. Dünne Zucchini- und Auberginenscheiben schme­cken mariniert, Paprika oder Champignons gefüllt. Auch Tofu und Obst lassen sich hervorragend grillen. Obst? Ja, das geht: Einfach verschiedene feste Frucht­stücke wie Ananas, Melone oder Pfirsich auf Spieße stecken und grillen. Danach mit etwas Honig bestreichen und mit Eis servieren.

Weitere Rezeptideen:

Tolle Tipps zum Grillen und spannende Rezeptideen (auch vegetarische) bietet die Ernährungsberatung Rheinland-Pfalz.

Viele Tipps rund um das Thema Ernährung sowie Rezeptideen bietet auch Landesinitiative www.rheinland-pfalz-isst-besser.rlp.de

Vegetarische Rezeptideen von Vebu