Solarspeicher

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Speicher für Solarstrom haben einen wichtigen Zweck: Photovoltaik-Anlagen erzeugen tagsüber, wenn die Sonne am intensivsten strahlt, häufig mehr Strom als benötigt wird. Die überschüssig eingefangene Sonnenenergie lässt sich über Energiespeicher für den späteren Eigenverbrauch speichern, statt sie ins Netz einzuspeisen. Somit können die Kosten des Strombezugs stark verringert und die Eigenverbrauchsrate auf rund 60 % gesteigert werden. Durch die immer geringer werdenden Einspeisevergütungen und die sinkenden Anschaffungskosten von PV-Anlagen wird der Einsatz von Speichern in Privathaushalten zunehmend attraktiver.

Batteriespeicher gibt es in diversen Ausführungen:

  • Gängige Haushalts-Speichergrößen haben eine Größe von 8 – 11 kWh.
  • Die am weitesten verbreiteten Technologien sind Lithium-Ionen-Akkumulatoren, wobei sie sich durch ihre hohe Entladetiefe, Lebensdauer und Kompaktheit empfehlen.
  • Die Herstellergarantie für solche Speicher beträgt je nach Art und Größe 5 bis 10 Jahre, in der Regel für eine Mindestbatteriekapazität von 80%.  

Typische Speicher kosten etwa 1.000 Euro pro kWh bei Bleibatterien und bis zu 1.500 Euro bei Lithium-Ionen-Akkus. Zum Teil werden Speicher gefördert (z.B. von der KfW-Bank bis Ende 2018), daher empfiehlt es sich, aktuell gültige Fördermittel vor der Anschaffung zu prüfen.

Weitere Informationen

Photovoltaik und Batteriespeicher (Verbraucherzentrale NRW)

Solarspeicher im Keller (ZDF Mediathek)