Was bringt die Zukunft?

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Die Bundesregierung plant derzeit ein freiwilliges Tierwohllabel zunächst für Schweinefleisch- und Mastgeflügelprodukte. Die Kriterien hierfür wurden noch nicht festgelegt. http://www.bmel.de/DE/Tier/Tierwohl/tierwohl_node.html
Das Ziel der rheinland-pfälzischen Landesregierung ist eine bundesweit verpflichtende und klare Kennzeichnung, die die Art der Tierhaltung bei Lebensmitteln tierischer Herkunft leicht erkennbar macht. Rheinland-Pfalz schlägt unter anderem eine Kennzeichnung der Haltungsform vor – möglicherweise als Einsteig.

  • Ein Kennzeichnungssystem sollte einfach und verbraucherorientiert sein, sowie gleichzeitig vertrauenswürdig und transparent. Vor dem Hintergrund der Durchsetzbarkeit könnte ein Einstieg freiwillig sein.
  • Die erfolgreiche Systematik bei der Eierkennzeichnung kann als Vorbild dienen. Jetzt gilt es auch eihaltige verarbeitete Produkte, wie z. B. Nudeln, entsprechend nach Herkunft und Haltungsform zu kennzeichnen. Denn Verbraucher wollen keine Käfigeier. Für Frischeier gilt: 0 = Ökologische Erzeugung, 1 = Freilandhaltung, 2 = Bodenhaltung, 3 = Käfighaltung. Danach zeigen die Buchstabenkombination das Herkunftsland (DE = Deutschland), dann folgen die Ziffern für das Bundesland (07 = RP), den Legebetrieb und den Stall. Ausführliche Informationen über den Code auf dem Ei, erfahren Sie hier.
  • Ein weiterer Schwerpunkt des Landes bleibt die Verbraucheraufklärung und Unterstützung zur tiergerechten Haltung. Mit der Kampagne www.Rheinland-Pfalz-isst-besser.de wird Verbraucherinnen und Verbrauchern der Wert der Lebensmittel und der Ernährung näher gebracht und für den Kauf von regionalen und biologisch erzeugten Produkten geworben.

Weitere Informationen:

Hier erfahren Sie mehr über das geplante staatliche Tierwohllabel "Mehr Tierwohl" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. 

Die Positionen des Landes Rheinlan-Pfalz können Sie hier abrufen.

Die Landesinitiative