So schützen Sie Ihre Gesundheit

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  • Grundsätzlich weist die Kennzeichnung „Blauer Engel“ auf schadstoffärmere Produkte hin. Neben dem "Blauen Engel" gibt es weitere Kennzeichnungen, wie z.B. das Europäische Umwelzeichen (Euro-Blume). Eine kleine Zusammenstellung der Kennzeichnungen für Wandfarben hat die "Vebraucher Initiative e.V." auf ihrer Website zusammengestellt.
  • Beachten Sie auch immer die Warnhinweise auf den Verpackungen.
  • Lacke und Lasuren möglichst nur im Freien verwenden oder in sehr gut gelüfteten Räumen. Schützen Sie Ihre Augen und Ihren Körper vor Lackspritzern. Schadstoffe können auch über die Haut in den Körper gelangen.
  • Allergiker sollten auf Konservierungsstoffe in Lacken und Lasuren sowie Terpene in Hartölen und Wachsen achten.
  • Eine weitestgehend unbeeinträchtigte Innenraumluft erreichen Sie mit lösemittelfreien oder noch besser emissionsfreien Farben. Was Dispersionsfarben und Dispersionssilikatfarben sind und welche Vorteile sie bringen, hat die Umwelt- und Energieberatung Viernheim e.V. online aufgearbeitet.
  • Im Winter sollten Sie die Räume nach dem Streichen kräftig heizen und gut lüften. Halten Sie sich während der Trocknungsphase nicht im Raum auf.
  • Vorsicht beim Abschleifen alter Farben: Hierbei sollte man unbedingt eine Staubschutzmaske tragen, da der Staub gesundheitsschädlich sein kann.
  • Einfacher Kleister aus Methylzellulose ist preiswert, leicht anzurühren und frei von problematischen Zusatzstoffen.
  • Rauchen oder essen Sie nicht bei der Arbeit und entfernen Sie gegebenenfalls Lebensmittel aus dem Arbeitsbereich. Über den Rauch können andere Schadstoffe tief eingeatmet werden.
  • Nach dem Arbeitsende und vor Pausen reinigen Sie gründlich die Hände mit einem geeigneten Reinigungsmittel. Verwenden Sie auf keinen Fall Löse- und Verdünnungsmittel.

Neben dem Ratgeber „Gesund und umweltfreundlich Renovieren“ des Umweltbundesamtes hat auch das Umweltinstitut München in seiner Broschüre "Gesund wohnen" einige wertvolle Tipps aufgelistet.

Mit den Auswirkungen von Chemikalien, die beim Renovieren entstehen können, auf kleine und ungeborene Babys, hat sich anhand einer Studie dieser Beitrag des Nordeutschen Rundfunks befasst. Hier spielen offenbar mehr die neuen Böden eine Rolle und weniger die Wandfarben.